Plastikdosen


Plastikdosen sehen so aus wie die Dosen, die man allgemein im Zusammenhang mit der analogen Fotografie kennt: in diesen Plastikdosen werden neue Filme aufbewahrt, wenn man sie kauft und damit vor Lichteinflüssen geschützt - in Filmdosen wird der Film außerdem, nachdem er „verknipst“ wurde, zum Entwickeln ins Fotogeschäft gebracht. Anschließend haben die Plastikdosen an sich ihre Aufgabe erfüllt und werden im Fotofachgeschäft gesammelt oder entsorgt.

Viele von uns kennen diese kleinen Plastikdosen aus früheren Zeiten und haben sich vielleicht längst an Digitalkameras ohne Filme und lange Entwicklungszeiten gewöhnt, drucken ihre Fotos vielleicht sogar selbst zu Hause aus.

Diese kleinen Plastikdosen gehören also nicht mehr so zu unserem Alltag wie etwa noch vor 20 Jahren. Beinahe etwas schade, könnte man sagen, denn diese Dosen waren gerade für Kinder so etwas wie kleine „Schätze“, die zum Wegwerfen viel zu schade waren. Kinder haben für diese Plastikdosen sehr vielseitige Verwendung gefunden – sie dienen als Aufbewahrung von Perlen, oder zum Basteln – wie beispielsweise als kleine Mülltonnen im Puppenhaus – der Fantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt.

Die Plastikdosen lassen sich sehr gut und fest verschließen, so gut, dass sogar Wasser darin aufbewahrt werden kann, ohne auszulaufen.

Da diese Plastikdöschen immer noch sehr beliebt sind, werden sie heute oft günstig zum Verkauf angeboten.

Plastikdosen gibt es in drei verschiedenen Versionen zu kaufen:

Schwarz mit schwarzem Deckel
Schwarz mit grauem Deckel und
Weiß mit weißem Deckel

Pro Stück kosten die Plastikdosen etwa um die 10 Cent – bei größeren Mengen wird der Preis sogar geringer.

Verwendungsideen für Plastikdosen


Besonders eignen sich Plastikdosen wie schon erwähnt für Kinder zum Spielen, Lernen und Basteln, sie finden jedoch auch ganz praktische Verwendung im Erwachsenen-Alltag und sind dort clever und noch dazu kostengünstig einsetzbar, ganz besonders um bestimmte Dinge zu sortieren und aufzubewahren – wie etwa kleine Schraubenmuttern in der Werkstatt. Mit kleinen Aufklebern lassen sie sich auch gut beschriften!

Kindern kommen während des Spielens meist jede Menge Ideen, diese robusten, kleinen und handlichen Plastikdosen einzusetzen. Zusätzlich können die Plastikdosen optimal auch ganz gezielt in der Pädagogik eingesetzt werden.
Hier zwei Beispiele für die Verwendung von Plastikdosen im Kindergarten, im Unterricht, in der Freizeit oder zum Lernen zu Hause.

Geräuschdosen


Das Prinzip der Geräuschdosen wurde von Maria Montessori als pädagogisches Lehrmaterial zur Schulung des Gehörsinnes für Kinder ab 3 Jahren entwickelt – gerade hier lassen sich die kleinen Plastikdosen toll und preisgünstig einsetzen: Sie benötigen dazu etwa 6 Dosenpaare, am besten 6 weiße und 6 schwarze Dosen. Diese füllen Sie, evt. sogar zusammen mit dem Kind paarweise mit bestimmten Materialien, die beim Schütteln der geschlossenen Dosen sehr unterschiedliche Geräusche machen: Reis, Erbsen, Zucker etc. Ziel ist es, die geschlossenen Dosen zu schütteln und durch Lauschen zu Geräuschpaaren zusammen zu ordnen.

Blumensamen


Botanikunterricht! - Eine schöne Idee im ist es, mit den Kindern zusammen im Sommer in den Plastikdosen Blumen – oder Gemüsesamen zu sammeln – beispielsweise Tomatensamen, aus den Tomaten, Paprikasamen aus Paprika, die Plastikdosen entsprechend zu beschriften und die Samen in den Dosen über den Winter aufzubewahren und sie im Frühjahr in Kästen oder im Garten auszusäen und mit den Kindern gemeinsam zu beobachten, wie das entsprechende Gemüse wächst und es schließlich dann auch zu ernten.

Wir wünschen viel Freude mit den beliebten kleinen Plastikdosen!